noch ein Wort zu den werdenden Vätern ...

Er kommt freiwillig mit zur Geburt, und nicht, weil "der Mann heutzutage mitgeht".

Außerdem sollte er "die Erlaubnis" haben, jederzeit den Geburtsraum verlassen zu dürfen, wenn er das Bedürfnis danach hat.

Der Partner bringt Geduld und Ruhe mit.

Er hat sich - beispielsweise durch Teilnahme an einem Vorbereitungskurs - realistisch mit dem Ablauf einer Geburt

einschließlich einiger Sondersituationen auseinandergesetzt.

 

Was kann ich alles mit meinem Nachwuchs machen.

 

Wie wird es sein...

 

Aber bevor es so weit ist, braucht euch eure Frau bei der Entbindung.
 

Schon die Schwangerschaft über habt Ihr bemerkt, dass Eure Frau ein kleines Extra an Zuwendung und Aufmerksamkeit benötigt hat.

 

Das Selbe, aber in etwas anderem Ausmaß gilt für die Entbindung.

Für eine Frau ist es sicher eine außergewöhnliche Situation, sowohl körperlich als auch seelisch.

Am Schlimmsten ist für Eure Partnerin sicher die Anstrengung, verbunden mit dem Geburtsschmerz.

Sie wird Zeiten haben, wo sie zum Ausdruck bringt, dass sie weder weitermachen kann, noch will.

 

Hier ist es wichtig, dass Ihr Ruhe bewahrt.

 

Macht Eure Partnerin auf bereits geschaffte Geburtsphasen aufmerksam. 

 

Lobt sie für Ihre Kraft und Ihren Mut.

 

Am wichtigsten ist wohl, dass Ihr einfach nur "da" seid.
 

Aktiv könnt ihr sie unterstützen, wenn ihr gemeinsam die Hypnose zur Schmerzlinderung macht.

 

Nach meiner Erfahrung ist der Partner (oder eine andere Begleitperson) dann eine gute Hilfe für die Frau in den Wehen,

wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:
 

Sind diese grundlegenden Voraussetzungen gegeben, kannst du deiner  Frau eine tatkräftige, große Hilfe sein: 

 

Du kannst ihr Erfrischungen (Getränke, ein feuchtes Tuch für die Stirn etc.) oder etwas zu essen anbieten. 

Du kannst deine Frau bei der richtigen Atmung unterstützen und ihr durch eine Massage Schmerzen lindern.

Durch liebevolle Zuwendung (streicheln, in den Arm nehmen, trösten, zuhören, ablenken, aufmuntern, motivieren) schaffst du eine

entspannte Situation, in der sich die werdende Mutter vertrauensvoll öffnen kann.

Begleitung beim Spaziergang durch den Krankenhauspark oder das Stützen der Frau in den Wehen, besonders während

der Pressphase, geben ihr körperlichen und psychischen Halt.
 

Hört auch auf Eure eigenen Bedürfnisse.

 

Beschränkt Euch nicht nur auf die Rolle als Assistent.

Das ist die Geburt Eures Kindes!

Erlebt diese außergewöhnlichen Momente ganz bewusst.
 

Nur jemand der mit sich und der Situation im Reinen ist, kann einer Frau während der Entbindung eine echte Unterstützung sein.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hebammerei Salzburg