noch ein Wort zu den werdenden Vätern 

Du solltet freiwillig mit zur Geburt gehen und nicht, weil man als Mann mitgehen muß.

 

Außerdem solltest du "die Erlaubnis" haben, jederzeit den Geburtsraum

verlassen zu dürfen, wenn du das Bedürfnis danach hat.

 

Du bringst Geduld und Ruhe mit.

 

Du hast dich - beispielsweise durch Teilnahme an einem Vorbereitungskurs - realistisch mit dem Ablauf einer Geburt einschließlich einiger Sondersituationen auseinandergesetzt.

 

Nur jemand der mit sich und der Situation im Reinen ist, kann einer Frau während der Entbindung eine echte Unterstützung sein.

 

Für deine Frau ist es eine außergewöhnliche Situation, sowohl körperlich als auch seelisch.

 

Am Schlimmsten ist für deine Partnerin sicher die Anstrengung,

verbunden mit dem Geburtsschmerz.

 

Sie wird Zeiten haben, wo sie zum Ausdruck bringt, dass sie weder weitermachen kann, noch will.

 

Hier ist es wichtig, dass du Ruhe bewahrst.

 

Mach deiner Partnerin auf bereits geschaffte Geburtsphasen aufmerksam. 

Lobt sie für ihre Kraft und ihren Mut.

Am wichtigsten ist wohl, dass du einfach nur "da" bist.

 

Du kannst ihr Erfrischungen (Getränke, ein feuchtes Tuch für die Stirn etc.) oder etwas zu essen anbieten. 

 

Du kannst deine Frau bei der richtigen Atmung unterstützen.

 

Mit einer Rückenmassage kannst du ihre Schmerzen lindern.

 

Durch liebevolle Zuwendung (streicheln, in den Arm nehmen, trösten, zuhören, ablenken, aufmuntern, motivieren) schaffst du eine entspannte Situation, in der sich die werdende Mutter vertrauensvoll öffnen kann.

 

Begleitung beim Spaziergang durch den Krankenhauspark oder das Stützen der Frau in den Wehen, besonders während der Pressphase, geben ihr körperlichen und psychischen Halt.

 

Erlebe diese außergewöhnlichen Momente - die Geburt deines Kindes -

ganz bewusst.

 

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