Geburtsverlauf - die Phasen der Geburt...

Die Geburtsphasen, und was in der jeweiligen Phase besonders wichtig ist ...
Die Geburt läuft in verschiedenen Phasen ab. Man unterscheidet zwischen der Eröffnungs-, der Übergangs-, der Austreibungs- und der Nachgeburtsphase.
 
Die Eröffnungsphase:

Die erste Phase der Geburt ist zugleich auch die Längste.
Es können gerade beim ersten Kind viele Stunden bis zur Ankunft Ihres Babys vergehen .

Der Muttermund muss in dieser Phase der Geburt von null bis auf zehn Zentimeter Durchmesser eröffnet werden.

Versuchen Sie sich dem Geschehen hinzugeben. Vertrauen Sie Ihrem Körper und versuchen Sie Ihren Kopf so gut es geht auszuschalten.

Was Sie und Ihr Partner dazu beitragen können, Ihnen diese Zeit so angenehm wie möglich zu machen, wird Ihnen im Geburtsvorbereitungskurs genau erklärt.

 
Die Übergangsphase:

Diese Phase der Geburt erleben viele Frauen besonders intensiv.
Das Köpfchen  Ihres Babys wird nach unten gedrückt und Sie spüren einen starken Druck nach unten.
Das Bedürfnis mitzuschieben wird immer größer.

Die Übergangsphase dauert selten länger als eine Stunde, manchmal sogar  nur ein paar Minuten.

Jetzt werden Sie von der Hebamme angehalten nicht zu pressen, um keine  Kräfte zu vergeuden.

Welche Atemformen jetzt besonders sinnvoll sind, lernen Sie ebenfalls im  Geburtsvorbereitungskurs.

 
Die Austreibungsphase:

Nun können Sie aktiv mitarbeiten.

Ab da dürfen Sie pressen, was auch für viele Frauen eine große Erleichterung darstellt.

Ihre Hebamme wird dann nicht mehr von Ihrer Seite weichen, um Sie dabei genau zu unterweisen.

 
Die Nachgeburtsphase:

Ist das Baby da - ist die Geburt noch nicht vorbei.

Nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter noch  einmal zusammen, die Plazenta löst sich und wird ausgestoßen.

Hebamme und Arzt überprüfen die Plazenta auf Vollständigkeit.

 
Nun ist es geschafft!
 
Nach der Geburt wird das Baby in warme Tücher gehüllt und auf Ihre Brust gelegt. Der Hautkontakt ist sehr wichtig für Ihr Baby - hier fühlt es sich am wohlsten.
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